Ein Stück Ostpreußen, von einer Generation an die nächste.
Das Marjellchen ist mehr als ein Restaurant: Es ist die Bewahrung einer Küche, die ihre Heimat verloren hat. Diese Geschichte erzählen wir an jedem Abend neu.

Eine Großmutter, ein Rezeptbuch, eine Idee
Ramona Azzaro eröffnete das Marjellchen 1985 mit den Rezepten ihrer ostpreußischen Großmutter. „Marjellchen“ — ostpreußisches Platt für ein junges Mädchen — wurde zum Namen für eine Küche, die es in Berlin sonst nirgends gab: ehrlich, herzhaft, voller Heimat.
Vom Geheimtipp zur Berliner Institution
Über 37 Jahre führte Ramona Azzaro ihr Haus. Internationale Gäste fanden den Weg in die Mommsenstraße, Zeitungen von der New York Times bis zum Wall Street Journal berichteten. Zeitweise musste man Wochen im Voraus reservieren — das Marjellchen war ein Stück lebendiges Berlin geworden.
Das Erbe in guten Händen
Seit 2020 führt ein eingespieltes Team das Marjellchen weiter — mit demselben Anspruch und denselben Rezepten. Ramona Azzaro verstarb 2024; ihr Geist bleibt in jedem Teller. Aus 90 Prozent Touristen sind heute 90 Prozent Stammgäste geworden: Berliner, die ihr Marjellchen lieben.
Heimatküche, ohne Folklore-Kitsch.
Überlieferte Rezepte
Königsberger Klopse, Wildpfeffer, Himmelreich — gekocht, wie sie überliefert sind. Saucen aus dem Haus, Brot ofenfrisch.
Uriges Ambiente
Dunkles Holz, weiße Tischdecken, Kerzenlicht und alte Bilder. Ein Raum, der sich anfühlt wie zu Gast bei Familie.
Echte Gastfreundschaft
Herzlicher Service, große Portionen, faire Preise — und zum Abschied ein Pillkaller aufs Haus.
Lernen Sie das Marjellchen kennen.
Täglich ab 17 Uhr in der Mommsenstraße 9. Abends ist oft alles ausgebucht — reservieren Sie rechtzeitig.